Kuckum ist eine ländliche Ortschaft im nordrhein-westfälischenKreis Heinsberg und seit 1972 ein Ortsteil der Stadt Erkelenz. Das Dorf liegt im zukünftigen Abbaugebiet des BraunkohletagebauesGarzweiler II und wird seit 2017 umgesiedelt.[2] Unter dem Motto „Menschenrecht vor Bergrecht“ haben Einwohner der Erkelenzer Dörfer Keyenberg, Kuckum, Berverath und Ober- und Unterwestrich juristischen Widerstand gegen ihre Enteignung durch RWE angekündigt.[3]

Geschichte:

1385 gehörte Kuckum zum Dingstuhl Wanlo im Amt Kaster des Herzogtums Jülich. Diese Zugehörigkeit blieb bis 1794 bestehen.

Am 23. April 1758 zerstörte eine Feuersbrunst fast den gesamten Ort.

Unter der französischen Herrschaft von 1794 bis 1814 wurde die Mairie Kuckum im Kanton Erkelenz errichtet. Sie bestand aus den Orten Berverath, Borschemich, Kaulhausen, Keyenberg, Kuckum, Venrath und Westrich.

Kuckum gelangte 1815 zum Königreich Preußen. Die ehemalige Mairie Kuckum wurde aufgehoben. Die bisherigen Orte dieser Mairie wurden in die neu gebildete Bürgermeisterei Keyenberg im Landkreis Erkelenz eingegliedert – aber ohne Kuckum. Das Dorf kam zur Bürgermeisterei Wanlo im Landkreis Grevenbroich. Im Jahre 1934 wurden Kuckum und Wanlo in die Gemeinde Wickrath eingemeindet.

Am 27. Februar 1945 nahmen während der Operation Grenade amerikanischen Soldaten des 175. Regiments der 29. US-Infanterie Division das Dorf ein.

Am 1. Januar 1972 wurde Kuckum aus der Gemeinde Wickrath aus- und in die Stadt Erkelenz eingegliedert.[4]

Quelle Wikipedia

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